SG Weinbachtal – FSG Bad Camberg/Dombach 4:1 (1:1)
Die Gastgeber legten auf dem Rasenplatz in Elkerhausen los, als gäbe es kein Morgen. Schon gleich zu Beginn scheiterte Jungtalent Emil Tamme zweimal an Gästehüter Eric Dörfl, der in allerhöchster Not eingreifen musste. Dann war es Timo Jungmann, der den Tormann auf die Probe stellte. Da waren gerade einmal fünf Minuten gespielt!
Erst danach konnten sich die Badestädter etwas aus der Umklammerung befreien und gingen urplötzlich dank Adrian Lenhart auch in Front. Doch die Freude über die Führung dauerte nicht lange. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld machte sich der quirlige Emil Tamme auf und davon – 1:1! Schon bald war erkennbar, dass die Gäste im Mittelfeld keinen richtigen Zugriff hatten, wurden hier doch Fabian Stannarius und Florian Graßmann arg vermisst. Aus einer starken, schlagsicheren Abwehr heraus suchten die Hausherren immer wieder mit langen Bällen die schnellen Angreifer in der Mitte oder auf Außen zu bedienen. So wurde die FSG-Defensive verstärkt aus den Angeln gehoben. Da fehlte mit Tafarie M. Crooks der Ruhepol in der umformierten Deckung. So hielt nach mitunter wilden Attacken der Gastgeber Torwart Eric Dörfl seine Farben lange im Spiel. Einmal konnte die FSG von Glück reden, dass der Referee nach einem Foulspiel im 16er nicht auf Strafstoß entschied. Ohne Fremdeinwirkung musste übrigens in der 40. Minute Benjamin Maurer (SG) verletzt den Platz verlassen.
Im zweiten Durchgang wurde das ständige Anrennen der Heimelf nach 50 Minuten mit dem Führungstor belohnt. Nun erhöhten die Fußballer aus Weinbach und Elkerhausen weiter den Druck. Beim 3:1 stand Torjäger Tim Kratzheller völlig frei und konnte aus kurzer Distanz vollenden. Für die Angereisten war es in der Tat ein gebrauchter Abend, gelang doch nur wenig. Die SG spielte sich förmlich in einen Rausch, ließ den Tabellenzweiten dabei mitunter „alt“ aussehen. Gewiss, das Team von Trainer Tim Zengeler bemühte sich, gab auch bis zum Abpfiff nicht auf, doch die Platzbesitzer waren an diesem Abend einfach in allen Belangen überlegen. Da passte noch ins Bild, dass Maximilian Liebert im allgemeinen Abwehr-Durcheinander mit einem Eigentor den 4:1-Endstand besorgte.
Fazit: Bad Camberg/Dombach muss die vierte Niederlage schnell ad acta legen und es das nächste Mal, so war der allgemeine Tenor, einfach wieder besser machen.
SG Weinbachtal: Geis, G. Maurer, Hainz, M. Weber, J. Maurer, M. Sauer, Ketter, Tamme, Jungmann, Kratzheller, Schermuly (Stahl, Staudt, Schneider)
FSG Bad Camberg/Dombach: E. Dörfl, Lindt, Liebert, Cechol, Witte, M. Scherf, Lenhart, Winkler, Urban, Hecht, Chornii (Munsch, M. Müller, Schmitz, Halili, Sienknecht/ETW)


