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FSG Bad Camberg/Dombach - FCA Niederbrechen II 2:0 (1:0)

In einer vom Gastgeber - bis vielleicht auf die Schlussphase - hochüberlegen geführten Begegnung, war der Gast mit dem Ergebnis insgesamt gut bedient.

Die FSG begann furios und ging bereits kurz nach Anpfiff in Führung. Einer weiter Pass von Finn Witte auf rechts zu Magnus Scherf und seine Hereingabe schob Tom Renemann am zweiten Pfosten über die Torlinie. Auch in den Minuten danach gab es gute Einschussmöglichkeiten und die immer wieder nach dem bewährten Muster, mit langen Bällen über die Außenpositionen und Hereingaben in den Strafraum, denen es dann aber an Präzision fehlte. Erst nach einer Viertelstunde kam der Gast etwas besser ins Spiel, ohne Eric Doerfl im FSG-Tor auch nur annähernd Probleme bereiten zu können. Und bis auf einen Distanzschuss, der sein Ziel aber auch deutlich verfehlte, blieb der Gast vor der Pause ohne nennenswerte Tormöglichkeit. Das lag vor allem daran, das der Gastgeber mit einem aggressiven Gegen-Pressing nach Ballverlust, kein strukturiertes Aufbauspiel der Alemannia zuließ. So spielte sich die Begegnung mit weiteren Tormöglichkeiten fast ausschließlich in der Hälfte des Gastes ab. Der FCA-Torhüter lenkte eine Drehschuss von Fabian Stannarius an den Pfosten, Jonas Winkler scheiterte mit einer großartigen Direktabnahme aus der Distanz an einer ebenso großartigen Parade des Gästetorhüters und Tom Renemann hätte nach einem weiteren langen Ball über links vielleicht besser selbst den Abschluss gesucht, als noch einmal in die Mitte zu passen. So blieb es bis zur Halbzeitpause bei der hochverdienten aber knappen Führung.

Auch den zweiten Durchgang begann der Gastgeber gleich mit zwei guten Tormöglichkeiten. Zuerst schlenzte Fabian Stannarius den Ball aus halbrechter Position an den Querbalken, danach wurde sein Flugkopfball nach einer Ecke gerade so von der Linie gekratzt. Die deutliche Überlegenheit der FSG hielt an, aber es zeigte sich wie schon in der ersten Halbzeit, dass es mit Kombinationen durch die Mitte, gegen die dichte Abwehr nur schwer ein Durchkommen gab. Adrian Lenhart und Tom Renemann versuchten es mit Distanzschüssen, die dem FCA-Torhüter aber keine Probleme bereiteten. Wenn etwas ging, dann wie gewohnt mit langen Bällen über die Flügel, aber auch hier fehlte es den Hereingaben immer wieder an der letzten Präzision. Nach gut einer Stunde dann auch die erst gute Tormöglichkeit für die Gäste. Der Abschluss von halbrechts ging aber nur ans Außennetz. Trotz des permanenten Anlaufens sah es gegen Ende doch so aus, sich mit der knappen Führung begnügen zu müssen. Aber auch dessen konnte man sich nicht sicher sein, denn es begannen die besten 15 Minuten der Gäste mit der einen oder anderen guten Tormöglichkeit. Aber Eric Doerfl zeigte sich jederzeit aufmerksam und wurde dann doch nicht richtig ernsthaft geprüft. Trotzdem setzte die Alemannia natürlich alles auf eine Karte und lief in der Nachspielzeit in einen Konter. Volodymyr Chornii nahm einen Abschlag von Eric Doerfl auf und schob den Ball am Gästetorhüter vorbei zum Endstand ins Netz.

Fazit: Insgesamt ein dominante Vorstellung des Favoriten, der bis auf die wenigen Minuten gegen Ende so gut wie nichts zuließ. Bei etwas mehr Präzision im Abschluss hätte man sich das Leben aber deutlich einfacher machen können.

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